Der feuerrote Planet - Klasse 4b, 2013

Jim konnte nichts anderes tun als aus dem Fenster zu gucken. Er hatte nämlich die Meldung gekriegt, dass seine Mutter auf einem feuerroten Planeten notlanden musste, weil ihr der Treibstoff ausgegangen war. Jim guckte auf seine Himmelskarte, aber der Planet war dort nicht abgebildet. Jim war verzweifelt und er flog immer schneller und schneller.
Als ihm die Augen vor Müdigkeit fast zufielen, entdeckte er unten, im tiefschwarzen Weltraum, einen kleinen roten Punkt. Jim raste mit Lichtgeschwindigkeit auf den Planeten zu. Er sah zu seiner Überraschung, dass der Planet klein war. Mitten drauf entdeckte er eine Hütte, einen Garten mit Zaun, Blumen und kleine Vulkane. Er sah sogar einen Drachen! Jim landete, stieg aus und rannte zur Hütte. Er riss die Tür auf. Seine Mutter saß auf einem selbstgebastelten Stuhl und aß gemütlich zu Mittag. Sie sagte: "Jim, du guter Junge, komm setz dich hin und iss was." "Mutter, ich bin gekommen, um dich zu retten!", rief Jim aufgeregt. "Komm schnell, draußen ist ein Ungeheuer! Komm schnell!" Die Mutter lehnte sich zurück und sagte: "Erstens ist das da draußen kein Ungeheuer; sondern mein Freund Rexplex und zweitens ist hier die Luft so gut, die Blumen wachsen so schön und da sollte ich weg?"
Jim war sprachlos. Er ging nach draußen und Rexplex bot ihm vom frischen Laub der Bäume an. Also sagte Jim: "Na gut, lass uns beide Ferien machen."

Diese Nacherzählung schrieb Aylin in Anlehnung an die Geschichte "Der feuerrote Planet" aus dem Buch "Kunst mit Kindern" von Astrid Friedrich (BVK Verlag)


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