Das 'Tier im Tier' - unser Beitrag zum Westendfest 2012



Unser Projekt für das Westendfest auf dem Springerplatz startet.
Dank der großzügigen Styropor-Spende der Firma Alsecco, bereitgestellt durch Herrn Blacha, konnte mittlerweile mit dem Unterbau, dem Skelett der dreidimensionalen Figur begonnen werden.
Der Firma Alsecco und Herrn Blacha ein herzliches Dankeschön!
Morellets abstrakte Findlinge bereicherten, so die WAZ im März 2011, einen jahrzehntelang kunstfernen Ort im alten Arbeiterquartier Griesenbruch. Nach der energetischen Sanierung unserer Schule und der Umgestaltung der Arnoldwiese ist die abstrakte Installation verschwunden, ein erneutes Anbringen am Schulgebäude sei angesichts der voluminösen Feuertreppe und der Gestaltung des Generationengartens nur eine sehr unbefriedigende ästhetische Lösung.
Und weil auch so mancher Kunstfreund mit der Situation im Griesenbruch nicht zufrieden ist, beteiligen wir uns am diesjährigen Westendfest mit dem Projekt 'Tier im Tier', einer Idee der Künstlerin Wibke Brandes, für die Kunst im öffentlichen Raum. Das 'Tier im Tier' soll eine dreidimensionale Figur werden, die aus verschiedenen Tieren besteht. Nach abgeschlossenen Umbauarbeiten bietet sich die exponierte Freifläche vor dem Verwaltungstrakt/Adolfstraße als fester Aufstellort an.
Das Motto des diesjährigen Festes 'Das Westend bewegt sich und dich' aufgreifend, erarbeiten unsere Kinder gemeinsam mit der Künstlerin Bewegungsmuster und -geschwindigkeiten verschiedener Tiere: Tiere, die sich besonders schnell oder aber besonders langsam bewegen. Tiere, die sich in der Luft, im Wasser oder auf dem Land bewegen. Tiere, die kriechen oder Tiere, die fliegen.
Aus dieser 'Sammlung' soll das 'Tier im Tier im Tier' entstehen, ursprünglich sollte es aus Gips, Draht, Leinwand, Hölzern hergestellt werden. Aus Gewichtsgründen wird der Unterbau abweichend von der ursprünglichen Planung aus Styropor gefertigt, der anschließend mit einem Betonmantel 'verkleidet' wird.
Das 'Tier im Tier' wird wie die Nanas von Niki de Saint Phalle mit Acrylfarben oder -lacken bunt angemalt und zur Witterungsbeständigkeit mit Klarlack als Schlussfirnis angestrichen.
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